Mittelstand 4.0-Agentur Handel

Elektronische Rechnungsabwicklung

BMF-Schreiben 2012

Im Rahmen des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 wurden die umsatzsteuerrechtlichen Regelungen für elektronische Rechnungen zum 1. Juli 2011 neu gefasst. Dabei wurden die Anforderungen an die übermittlung elektronischer Rechnungen zwischen Unternehmen deutlich reduziert.

Nach § 14 Umsatzsteuergesetz müssen nun sowohl für Papierrechnungen als auch für elektronische Rechnungen die Echtheit der Herkunft der Rechnung, die Unversehrtheit ihres Inhalts sowie die Lesbarkeit über den gesamten Aufbewahrungszeitraum gewährleistet sein. Jeder Unternehmer legt dabei selbst fest, in welcher Weise die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und die Lesbarkeit der Rechnung gewährleistet werden. Das kann durch jegliche innerbetriebliche Kontrollverfahren erfolgen, die einen verlässlichen Prüfpfad zwischen Rechnung und Leistung schaffen können.

Mit seinem Schreiben vom 2. Juli 2012 hat das Bundesfinanzministerium einige Punkte zu dieser Gesetzesänderung konkretisiert. Nunmehr können u. a. auch Rechnungen, die per E-Mail (ggf. mit Bilddatei- oder Textdokumentanhang) übermittelt werden, zum Vorsteuerabzug berechtigen. Auch die Anforderungen an das innerbetriebliche Kontrollverfahren wurden näher beschrieben.

Das komplette BMF-Schreiben können Sie unter folgendem Link herunterladen:

Download des BMF-Schreibens 2012